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Von Indien, über Persien und Spanien zum Großmeisterschach
 Mit dem Franzosen François André Philidor (1726 - 1795) wurde ein neues Zeitalter eingeleitet. Nach seinen Siegen über Stamma und Légal galt er als stärkster Spieler seiner Zeit. Durch sein Spiel wurden London und Paris zu Zentren des Schachspiels. Philidor spielte methodisch: Er entdeckte den Wert der Bauern.
Howard Staunton, Pate der heute handelsüblichen Staunton-Figuren, organisierte 1851 in London ein internationales Turnier. Der deutsche Adolf Anderssen (1818 - 1879) gewann den Wettkampf
überraschend und wurde erster - wenn auch inoffizieller - Weltmeister der modernen Schachgeschichte.
Am 20. Juli 1924 wurde die FIDE ("Fédération Internationale des Échecs"), der Schachweltverband, gegründet. Bis 1992 hatte er seinen Sitz in Luzern, ab 1993 in Athen. Seine Mitgliedernationen werden in elf Zonen eingeteilt. Alle drei Jahre finden in jeder Zone Turniere statt. Die Sieger spielen in den Kandidatenwettkämpfen und ermitteln so den Heraus- forderer um den Weltmeistertitel des Verbandes. Seit Sommer 1999 ist Alexander Khalifmann Weltmeister der FIDE. Gary Kasparow, der die Beschlüsse der FIDE oft inakzeptabel fand, gründete 1993 zusammen mit dem Briten Nigel Short die PCA (Professional Chess Association). Nach seinem Sieg über Short wurde Kasparow Weltmeister der PCA.
Quelle: thinkquest.org - Die Geschichte des Spiels
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